FAQ zu Haartransplantation

Welche Voraussetzungen müssen für eine Eigenhaartransplantation gegeben sein?

Empfohlen wird ein Alter von mindestens 25 Jahren. Für die Entnahme der eigenen Haare muss ein gesunder Haarkranz im Hinterkopfbereich zur Verfügung stehen.

Wie schmerzhaft ist eine Haartransplantation?

Die Transplantation des Eigenhaares ist kaum mit Schmerzen verbunden. Aufgrund der örtlichen Betäubung spürt der Patient nichts. Lediglich nach dem Eingriff kann es zu leichten Schmerzen kommen. Schmerzstillende Mittel schaffen hier jedoch Abhilfe.

Welches Resultat kann ich von einer Haartransplantation erwarten?

Die Resultate variieren mit der Qualität des Haarchirurgen und der Ausgangssituation. Ein erfahrener Spezialist kann mit ausreichend vorhandenem Eigenhaar gute und natürliche Resultate erzielen.

Wachsen die transplantierten Haare immer weiter?

Da nur Haare aus dem hinteren Haarkranz verwendet werden, kann man sicher sein, dass diese Haare ein Leben lang weiterwachsen. Dies ist auf die Resistenz dieser Haare gegen das männliche Unterhormon des Testosteron (Dihydrotestosteron) zurückzuführen.

Erleidet der Patient keine Krankheit, die zum Haarausfall führt, kann davon ausgegangen werden, dass die Haare permanent weiterwachsen.

In welchem Zeitraum beginnen die Haare ihr Wachstum?

Die Haare beginnen nicht sofort mit dem gewünschten Wachstum. Man muss etwas Geduld mitbringen.
Aufgrund des vorübergehenden Sauerstoffmangels, dem die Haare bei der Verpflanzung ausgesetzt waren, verfallen die Haare in eine Art Ruhephase. Diese Phase kann mehrere Monate andauern.

Normalerweise fallen die Haare nach einem Monat aus und beginnen dann nach ca. 2-5 Monaten erneut zu wachsen.
Erst nach 7-10 Monaten verstärkt sich das Wachstum der transplantierten Haare. Vom Endresultat kann erst nach etwa 12 Monaten die Rede sein.


Wie viel Zeit braucht die Kopfhaut zum Heilen?

Es kann innerhalb der ersten Tage nach einer Haarverpflanzung zu leichten Schwellungen kommen. Diese Schwellungen bleiben in der Regel schmerzfrei und klingen nach ca. fünf Tagen wieder ab.

Nach der Operation kann es zu geringer Krustenbildung in den behandelten Gebieten kommen. Nach ca. zwei Wochen lösen sich diese aber wieder und hinterlassen eine leicht rötliche Kopfhaut. Die Kopfhaut sieht aus wie nach einem Sonnenbrand. Die behandelnden Ärzte empfehlen einen zweiwöchigen Urlaub.

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