Wie läuft eine Eigenhaarverpflanzung ab?

Die moderne Haarverpflanzung ist ein schmerzfreier Eingriff in örtlicher Betäubung. Foto: Svenson

Die moderne Haarverpflanzung ist ein schmerzfreier Eingriff in örtlicher Betäubung. Foto: Svenson

Schönes, volles Haar wird ganz unbewusst mit Jugendlichkeit und Erfolg assoziiert. Bei vielen Menschen mit Haarausfall sind Selbstvertrauen und Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Abhilfe schaffen kann die Eigenhaartransplantation. Sie wird immer häufiger nachgefragt, informiert Europas führendes Haarinstitut Svenson. Etwa zwei bis fünf Monate dauert es, bis aus den eingesetzten Haarwurzeln die neuen Haare sichtbar werden, danach bleiben sie aber ein Leben lang. Vorher-Nachher-Fotos

So funktioniert die Haartransplantation:
Haare aus dem Hinterkopfbereich haben keine Veranlagung für Haarausfall und bleiben deshalb erhalten. Bei der Transplantation werden Haarwurzeln aus diesem Bereich entnommen und auf vormals kahle Stellen umverteilt. Hier tritt eine sogenannte Spender-Dominanz ein und die Haare wachsen lebenslang weiter.

Ist die Haarverpflanzung schmerzhaft?
Die moderne Haarverpflanzung ist ein schmerzfreier Eingriff in örtlicher Betäubung. Die Wunde wird mit einem Faden oder Klammern geschlossen. Die zurückbleibende Narbe ist im Normalfall fein und dünn. Bei einer Haarlänge von über 0,5 Zentimetern wird sie komplett verdeckt.

Kann sich jeder einer Haartransplantation unterziehen?
Für Männer mit androgenetischer Alopezie (= männlicher Haarausfall, bei etwa 95 Prozent der Männer die Ursache für den Haarausfall) ist sie die ideale Lösung. Jedoch sind nur wenige Frauen für diese Lösung geeignet. Die Spenderfläche muss dickes, gesundes Haar vorweisen, damit es zu einem schönen Resultat kommt. Oft ist das Haar bei Frauen auch im Spendergebiet (Hinterkopf) sehr dünn. Dann lohnt sich eine Haartransplantation nicht. Svenson ist in 15 deutschen Städten vertreten. Alle Studios arbeiten mit qualifizierten Ärzten zusammen, die beurteilen können, ob eine Haartransplantation Erfolg versprechend ist.

Welche Methode wendet Svenson an?
Svenson wendet die international am häufigsten angewandte „Follicular Unit Transplantation“-(FUT)-Methode an. Dabei werden die zu verpflanzenden Einheiten aus einem Hautstreifen am Hinterkopf entnommen und in den gewünschten Bereich, zum Beispiel die Geheimratsecken, verpflanzt. Das ästhetisch-natürliche Ergebnis wird durch die gewählte Haarlinie, die Haardichte sowie die Anwachsquote beeinflusst. Für Außenstehende sind die verpflanzten Haare von den noch vorhandenen Haaren auch in der Wachstumsstruktur nicht zu unterscheiden.

Wie werden die FUs – die follikulare Einheiten – gewonnen?
Mit einer Mikroskopkamera wird die vorhandene Haardichte im Spendergebiet gemessen und bestimmt. Die Länge und Breite des Hautstreifens ergibt sich aus der Anzahl der zu verpflanzenden Einheiten.

Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?
Die Patienten von Svenson nehmen sich meist 14 Tage Urlaub. Danach ist man in der Regel wieder gesellschaftsfähig. Nach der Haarverpflanzung wird zunächst für einen Tag ein Verband angelegt. Mit einer Mütze lässt sich dieser gut kaschieren. Die punktförmigen Verkrustungen fallen nach etwa zehn bis zwölf Tagen ab. Die implantierten Haarwurzeln produzieren nach der Wundheilung wieder neue, kräftige und gesunde Haare. Sie benötigen insbesondere die Erneuerung der Blutversorgung, um zu überleben – dies dauert unterschiedlich lange. Im Schnitt sind die neuen Haare nach etwa zwei bis fünf Monaten sichtbar. Sie behalten ihre bisherige genetische Wachstumsprogrammierung auch am neuen Standort lebenslang bei und fallen deshalb nicht wieder aus.

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