Ablauf einer Eigenhaartransplantation

Die Haartransplantation ist eine Umverteilung gesunder, gegen männliches Hormon unempfindlicher Haarwurzeln aus dem Haarkranzbereich in unbehaarte Bereiche. Eine Haarverpflanzung ist in der Regel eine endgültige Lösung des Problems Haarausfall.

Rund um den chirurgischen Eingriff haben Interessenten stets viele Fragen. Im Folgenden erfahren Sie von Europas führendem Haarinstitut Svenson (über 6.000 OPs) den Ablauf einer FUE Haarverpflanzung, also die Entnahme der einzelnen Haarfollikel ohne die Notwendigkeit eines Einschnittes.

Den Tag der Operation beginnt mit einer Vorbesprechung, in der noch einmal der erstellte Plan und die Vorgehensweise mit dem Patienten durchgegangen wird. Der Arzt legt dabei endgültig die neue Haarlinie über der Stirn fest; dafür ist sehr viel Fingerspitzengefühl notwendig.

Im Anschluss wird die benötigte Fläche des Haarkranzes (Donors) auf eine Haarlänge von etwa 2 Millimeter rasiert. Bei kleineren FUE- Behandlungen ist es möglich, nur einen kleineren Teil des Haarkranzes zu rasieren, so dass die entsprechende Stelle mit benachbarten längeren Haaren gut abgedeckt werden kann. Bei größeren Behandlungen (etwa ab 1500 Grafts) ist es jedoch nötig, das gesamte Haarkranz Areal zu rasieren, um die Entnahme der Grafts gleichmäßig über die gesamte Haarkranz Fläche verteilen zu können. Im Anschluss werden Vorher-Fotos gemacht.

Anschließend beginnt Svenson mit der Anästhesie des Spenderbereichs. Diese findet mittels feinster Injektionsspritzen statt und ist so gut wie schmerzlos.

Die Entnahme der Grafts nimmt die meiste Zeit der Haartransplantation in Anspruch. Sie  müssen ganz genau getroffen werden, um sie unversehrt gewinnen zu können. Svenson verwendet hierfür speziell angefertigte, feine Extraktionsnadeln. Danach werden die Grafts in die kahlen Stellen eingepflanzt. Hierzu wird die Empfänger-Region auf die gleiche Weise betäubt wie der Spenderbereich. Die Grafts werden Schritt für Schritt einzeln platziert: Mit extra feinen Nadeln werden winzige Kanäle geschaffen, in die dann die Grafts eingepflanzt werden. Das Svenson Team legt dabei großen Wert auf Ästhetik.

In diffiziler Handarbeit werden die Grafts in einem Winkel eingesetzt, der der natürlichen Wuchsrichtung der dortigen (bzw. der dort einstmals vorhandenen) Haare entspricht. Im Bereich der vordersten Linie des Haaransatzes (der aus ästhetischer Sicht anspruchsvollsten Region – da im Alltag besonders auffällig) werden grundsätzlich nur Single-FUs (Einzelhaar- Grafts) verwendet, um den natürlichen „soft-look“ zu rekonstruieren. In den dahinter befindlichen Regionen kommen dann auch double- und triple- (2er und 3er) FUs zur Anwendung. Dies hilft, eine möglichst hohe Dichte zu erzielen.

In der Empfängerstelle wachsen die Haarfollikel innerhalb weniger Tage an und produzieren nach etwa drei Monaten kontinuierlich neues Haar. Durch die moderne OP-Technik ist kein Verband erforderlich. Sichtbare Narben verbleiben nicht.

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